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Activision Blizzard gründet einen Ausschuss für betriebliche Verantwortung mit zwei unabhängigen Direktoren

Zweifellos als Reaktion auf den Druck von außen, der sich in den letzten Monaten aufgebaut hat, hat Activision Blizzard angekündigt einen Ausschuss für Verantwortung am Arbeitsplatz gebildet zu haben, dessen Ziel es sein wird, alle Bemühungen des Unternehmens zur Verbesserung der Arbeitsplatzkultur und zur Beseitigung jeglicher Formen von Belästigung oder Diskriminierung zu überwachen.

Dieses Komitee wird von Dawn Ostroff geleitet, die seit Juni 2020 unabhängige Direktorin im Vorstand von Activision Blizzard ist (während sie Chief Content Officer bei Spotify bleibt), wobei Reveta Bowers (ebenfalls seit 2018 unabhängige Direktorin im Vorstand) im Amt ist auch der Ausschuss. Darüber hinaus wird dem Activision Blizzard-Vorstand ein dritter „diverser“ Direktor hinzugefügt.

Der Ausschuss für betriebliche Verantwortung wird Berichten zufolge von der Unternehmensleitung verlangen, Indikatoren zu entwickeln, um den Fortschritt zu messen und die Rechenschaftspflicht zu gewährleisten. Es wird erwartet, dass der Chief Executive Officer, der Chief Compliance Officer und der Chief People Officer von Activision Blizzard dem Ausschuss regelmäßig Bericht erstatten, der dann dem gesamten Vorstand Bericht erstattet. Nicht zuletzt ist der Ausschuss ermächtigt, externe Berater und Berater, einschließlich Rechtsbeistand, zu beauftragen, um seine Arbeit zu unterstützen.

Im Rahmen der beigelegten EEOC-Klage wird das Unternehmen einen Koordinator für Chancengleichheit einstellen, der direkt mit dem Ausschuss, dem Vorstand und einem weiteren unabhängigen EEO-Berater zusammenarbeiten wird.

Die Pressemitteilung endet mit der Bestätigung, dass der Activision Blizzard-Vorstand mehr tun muss, um die ausstehenden Probleme anzugehen, daher die Bildung des Ausschusses für Verantwortung am Arbeitsplatz, der Veränderungen der Arbeitsplatzkultur mit „Dringlichkeit“ und „Wirkung“ erleichtern soll.

Zu dem jüngsten Gerücht, dass CEO Bobby Kotick selbst zurücktreten könnte, wenn die Belästigungs- und Diskriminierungskultur bei Activision Blizzard nicht schnell genug ausgerottet wird, gibt es leider überhaupt keinen Kommentar. Natürlich gibt es auch die Kleinigkeit von Koticks eigenen Fällen von Belästigung und Diskriminierung von Kollegen, die durch einen Bericht des Wall Street Journal von letzter Woche ans Licht kamen.

Wird das Workplace Responsibility Committee ausreichen, um bedeutende Veränderungen bei Activision Blizzard umzusetzen? Man kann nur hoffen.