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Ubisoft investiert fast eine Milliarde Dollar in Quebec und eröffnet viertes Studio in der Provinz

Während Ubisoft in Frankreich begann, wurde die Entwicklung seiner AAA-Franchises wie Assassin’s Creed und Far Cry zunehmend an die kanadische Provinz Quebec gebunden.

Ubisoft plant, fast 950 Millionen US-Dollar in Quebec zu investieren, das die Gründung eines neuen Studios in Sherbrooke beinhaltet, das sich zu bereits bestehenden Studios in Montreal, Quebec City und Saguenay hinzufügt. Geleitet wird das neue Studio von Nathalie Jasmin, die zuvor als Senior Producer an Spielen wie Assassin’s Creed Syndicate und Rainbow Six Siege gearbeitet hat. Kein Wort darüber, woran das neue Sherbrooke-Studio arbeiten wird, aber die Stadt liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Montreal und Quebec City, so dass es wahrscheinlich als Support-Studio für Franchises wie Assassin’s Creed und Far Cry arbeiten wird. Die zusätzliche Manpower wird wahrscheinlich benötigt werden, da Gerüchten zufolge Ubisoft beabsichtige, beide Franchises in Live-Service-Titel im Destiny-Stil zu verwandeln. Ubisoft-CEO Yves Guillemot sagte Folgendes über das neue Studio seines Unternehmens und die Investitionen in Quebec…

Diese Ankündigungen markieren einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung von Ubisoft in Quebec, fast 25 Jahre nach der ersten Ankunft der Gruppe in der Provinz. Dank der Führung der Regierung hat sich Quebec als führend in der Entwicklung und Produktion von Videospielen auf globaler Ebene behauptet und steht an der Spitze der technologischen Revolutionen, die die Zukunft unserer Branche prägen. Von unseren 20.000 Mitarbeitern arbeiten heute fast 5.000 in Montreal, Quebec City, Piemont und Saguenay. Mit dem Sherbrooke-Studio hält Ubisoft sein Versprechen, ein bedeutender Wirtschaftsmotor zu sein und weiterhin in Talente und die sie umgebenden Ökosysteme zu investieren.

Ubisoft wurde in den letzten Monaten und Jahren auch weit verbreitete Diskriminierung und Belästigung am Arbeitsplatz vorgeworfen, wobei die Mitarbeitervertretung ABetterUbisoft die Führung Anfang dieses Monats wegen fehlender substanzieller Veränderungen aufforderte. Ubisoft sieht sich auch einem zunehmenden Wettbewerb um Talente ausgesetzt, da immer mehr Studios in Quebec ansässig werden, was Ubisoft dazu zwingt, die Bezahlung und die Sozialleistungen für kanadische Mitarbeiter zu erhöhen.

Es scheint, als würden sich der Wettbewerb und die Nachfrage nach Entwicklern in Quebec nur noch steigern. Mal sehen wer als nächstes ein neues Studio in der Gegend ankündigt!